Event-Trends 2026 – Das mache ich schon lange, ganz ohne es zu planen
Event-Trends 2026 – Das mache ich schon lange, ganz ohne es zu planen
Sensorisch, authentisch, interaktiv – nicht weil ich Trends folge, sondern weil es einfach funktioniert.
Sensorisch, autentisch, interaktiv - nicht weil ich Trends folge, sondern weil es einfach funktioniert
Ich lese gerade einen Artikel über "Event-Trends 2026". Sensorische Erlebnisse, Authentizität, Partizipation, Wellness, kleine intentionale Events.
Und ich denke: Das sind Dinge, die ich seit Jahren versuche zu machen. Nicht weil ich Trends folge – sondern weil ich gelernt habe, dass sie funktionieren. Dass sie bleiben.
Es ist schön zu sehen, dass die Welt das jetzt auch merkt. Und ich dachte, ich erzähle dir, warum ich das schon so lange versuche.
Sensorische Unterhaltung – Das habe ich von meinen Lehrern gelernt.
An der Nederlandse Circusschool haben sie uns gelehrt: Ein guter Artist spricht alle Sinne an. Nicht nur die Augen.
Seitdem versuche ich das in meinen Shows. Nicht immer perfekt – aber ich versuche es. Die Kühle beim Platzen. Das Lachen neben den Gästen. Die Vergänglichkeit einer Blase in ihrer Hand.
Das ist nicht neu. Das ist das, was gute Zirkuskunst schon immer gemacht hat.
Authentizität – Ich kann nicht anders.
Ich bin nicht gut darin, die gleiche Show zweimal zu machen. Jedes Event ist anders. Jedes Publikum ist anders.
Letzte Woche: Corporate Event. Ich sehe einen Mitarbeiter, der nervös ist – neuer Job, erste Woche. Ich versuche, einen Moment mit ihm zu schaffen. Direkte Interaktion. Ein Lachen. Vielleicht hilft es, vielleicht nicht.
Sein Chef schreibt mir später: "Das war genau das, was er brauchte."
Das ist nicht geplant. Das ist einfach das, was passiert, wenn man versucht, auf sein Publikum zu reagieren.
Partizipation – Der Walk-Act kam aus der Praxis.
Vor Jahren habe ich gemerkt: Gäste wollen nicht nur zuschauen. Sie wollen aktiv sein.
Also habe ich den Walk-Act entwickelt. Gäste platzen Blasen. Sie spüren die Kühle. Sie fotografieren Momente. Das ist nicht inszeniert – das ist einfach das, was passiert.
Und es funktioniert. Gäste sprechen noch lange davon.
Wellness – Das ist die Natur von Seifenblasen.
Seifenblasen sind vergänglich. Zerbrechlich. Schön. Und das schafft etwas, das ich nicht planen kann: Momente der Ruhe.
Ich habe das in vielen Events gesehen. Gäste, die angespannt ankommen, entspannen sich während der Show. Das ist nicht mein Plan – das ist einfach das, was Seifenblasen machen.
Kleine Events – Meine liebsten.
Große Events sind cool. Aber kleine Events? Da passiert etwas Besonderes.
Eine kleine Hochzeit mit 30 Gästen. Ich kenne die Namen. Ich sehe die Tränen der Mutter. Ich höre das echte Lachen des Brautpaares. Das ist bedeutsam.
Und ich glaube: Das ist das, was Events 2026 brauchen. Nicht Größe – sondern Bedeutung.
Warum ich das schon so lange versuche:
Ich bin in die Seifenblasenkunst gegangen, weil ich Momente schaffen wollte, die bleiben. Das ist immer noch das, was ich versuche zu tun.
30+ Jahre später versuche ich immer noch das Gleiche:
- Ich versuche, mein Publikum zu lesen
- Ich versuche, echte Momente zu schaffen
- Ich versuche, mit allen Sinnen zu spielen
- Ich respektiere die Bedeutung des Events
- Ich versuche, nicht in Routine zu verfallen
Und jetzt, 2026, merke ich: Das ist genau das, was Events brauchen.
Das freut mich.
Hier findest du mehr über die Event Trends 2026!